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Die ÖDP-Regionalräte reagieren skeptisch auf den Vorschlag eines untertunnelten Nord-Ost-Ringes

Die ÖDP-Regionalräte Mathias Rady und Guido Klamt reagieren skeptisch auf den Vorschlag einer Studie, einen untertunnelten Nord-Ost-Ring zwischen den Siedlungsräumen Ludwigsburg und Waiblingen zu errichten.

Mathias Rady und Guido Klamt

Die ÖDP-Regionalräte Mathias Rady und Guido Klamt reagieren skeptisch auf den Vorschlag einer Studie, einen untertunnelten Nord-Ost-Ring zwischen den Siedlungsräumen Ludwigsburg und Waiblingen zu errichten.

Zwar werde damit das Argument der Landschaftszerschneidung zum großen Teil hinfällig, aber die Kosten von geschätzten 1,2 Milliarden Euro sind ein erhebliches Manko, zumal solche Projekte meist teurer würden als in Studien vorhergesagt.

Dieses Tunnelprojekt könne womöglich kurzfristig nach seiner Fertigstellung vorhandene Strecken entlasten, erfahrungsgemäß ziehen aber neue Straßen auch zusätzlichen Verkehr an, so Regionalrat Guido Klamt. Die Anwohner im Remstal müssten dann die Zeche zahlen. Für eine Umfahrung Stuttgarts in Richtung Esslingen tauge diese Verbindung erst recht nichts, da dieser Nord-Ost-Ring vor dem Kappelbergtunnel in die B14/B10 münden würde, die im Berufsverkehr eh schon überlastet wäre.

Die extrem hohen Kosten würden zudem andere wichtige Projekten Gelder entziehen. ÖDP-Regionalrat Mathias Rady hierzu: "Zudem ist es heutzutage bei den Diskussionen um den Klimaschutz erst recht fraglich, Gelder in neue Großprojekte im Straßenbau zu stecken". Es wäre schön, so Rady, wenn genauso intensiv wie um den Nord-Ost-Ring auch um Lösungen im ÖPVN zwischen den beiden Räumen gerungen würde. Zu erwähnen wären dabei der Ausbau der Schusterbahn zu einer S-Bahn und eine Schienenverbindung zwischen Ludwigsburg und Waiblingen.