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Notwendigkeit eines oberirdischen Teil-Kopfbahnhofs

Pressemitteilung vom 16.06.2021 Ergänzungsstation ja - aber nur oben Als nicht überzeugend bezeichnet ÖDP-Regionalrat Mathias Rady die vom Verkehrsminister vorgestellte Studie zu einer unterirdischen Ergänzungsstation.

Die ÖDP habe von vornherein die Notwendigkeit eines oberirdischen Teil-Kopfbahnhofs in Stuttgart gesehen, um weitere Optionen für zukünftige Verkehre und die Einbindung der Panoramabahn zu haben. Eine unterirdische Ergänzungsstation für mehrere hundert Millionen Euro wäre aber nicht in unserem Sinne, so der ÖDP-Regionalrat.

Wenn das Verkehrsministerium einen Bedarf für weitere Verkehre sehe, müssten Gleise oben liegen bleiben. Wenn nicht, wären solch große Summen für eine Tieferlegung nicht begründbar. Dann wäre das Geld an anderer Stelle sinnvoller genutzt. Eine unterirdische Station sei teuer und führe immer zu Problemen mit dem Brandschutz, erläutert Rady. Dies waren Argumente gegen Stuttgart 21 und könnten bei einer weiteren Station in Tieflage jetzt nicht auf einmal weg diskutiert werden. Außerdem wäre dies eine weitere Hürde bei der Barrierefreiheit des ÖPNV: Schon der Tiefbahnhof von Stuttgart 21 kranke an den kleinen Aufzügen.

Die ÖDP wolle dagegen so schnell wie möglich in weitere Querverbindungen investieren, um nicht alle Verkehre über die Stuttgarter Innenstadt führen zu müssen. Als Beispiel führt Rady das Nordkreuz an. Dies habe Priorität.