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Aktion / Bericht

ÖDP kritisiert Landesverkehrsministerium

​​​​​​​Die Entscheidung des Landesverkehrsministeriums, die Reaktivierungsprojekte von Schienenstrecken in zwei Kategorien einzuteilen, bringt für die Region Stuttgart Licht und Schatten.

Bild: Regionalrat Mathias Rady mit Fahrrad am Stuttgarter Hauptbahnhof

Die ÖDP begrüßt, dass die Reaktivierung verschiedener Strecken für die Landesregierung weiterhin die höchste Priorität besitzt. "Wir freuen uns, dass die Verbindung von Markgröningen nach Ludwigsburg und die S-Bahnverlängerung nach Neuhausen in Umsetzung sind oder umgesetzt werden sollen", so Mathias Rady, Mitglied im Verkehrsausschuss der Regionalversammlung Stuttgart. 

Die ÖDP bedauert allerdings gleichzeitig beispielsweise die Verschiebung der Reaktivierungsüberlegungen der Bottwartalbahn von Marbach nach Heilbronn. Völlig unverständlich ist für die ÖDP allerdings die Einstufung der kleinen Teckbahn von Kirchheim/Teck nach Weilheim, die seitens der Region als Verlängerung der S-Bahnlinie S1 vorgesehen ist. Rady: "Dies sind Strecken, die für die Verkehrswende unbedingt benötigt werden".

Die ÖDP fordert das Verkehrsministerium auf, die Strecken in der sogenannten Tranche 2 (weiterer Bedarf, Überprüfung nach fünd Jahren) nochmals in die Kategorien 2a (Planungen werden weiterverfolgt für die möglichst baldige Umsetzung) und 2b (weiterer Bedarf) aufzuteilen. Dabei gehört die kleine Teckbahn für die ÖDP eindeutig in die Tranche 1 (Umsetzung der Reaktivierung)

Mathias Rady: "Die Bottwartalbahn gehört auf jeden Fall in eine höhere Kategorie als "weiterer Bedarf". Der nördliche Kreis richtet sich immer stärker Richtung Heilbronn aus, insbesondere durch die Investitionen in den KI-Park IPAI. Dafür braucht es auch einen funktionierenden Schienenpersonennahverkehr nach Heilbronn und dafür ist die Bottwartalbahn unverzichtbar."

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